Lieber tot als fett
„Lieber früher tot als fett“
Was denken Sie beim Stichwort „Übergewicht“? Dass die meisten – unabhängig von ihrem eigenen Gewicht – eine deutliche Abneigung gegenüber dem Dicksein haben, zeigte nun eine Internetstudie besonders eindrucksvoll: Knapp die Hälfte der 4000 Befragten würde lieber ein Jahr früher sterben, als fett zu sein. 30 Prozent sagten, dass sie sich eher scheiden lassen würden. Zwischen 15 und 30 Prozent würden lieber die Möglichkeit aufgeben, Kinder zu haben, oder wären lieber depressiv oder alkoholabhängig als übergewichtig. Fünf Prozent waren sogar bereit, für das Schlanksein ein Körperglied zu opfern, und vier Prozent wären lieber blind als adipös.
Oh Mann, das hat uns jetzt grade noch gefehlt
Da veröffentlichen sogenannte “Gelehrte” Studienergebnisse, die eine soziale Ausgrenzung von Übergewichtigen sogar verlangt:
Dicke Freundschaft – Gift für die Figur
Sie gehen mit uns sprichwörtlich durch dick und dünn: Glaubt man einer aktuellen Studie, werden wir vom Leibesumfang unserer Freunde stark beeinflusst.
Wie blöd darf man eigentlich sein??
auf wissenschaft.de entdeckt:
Dick und dick gesellt sich gern
Auch der Körperfettanteil beeinflusst die Partnerwahl
Neben vielen anderen Faktoren beeinflusst auch das Körperfett die Partnerwahl: Wie schottische Forscher berichten, neigen übergewichtige Menschen eher zu dicken Partnern, bei dünnen ist es umgekehrt. Das zeigen Körperfettmessungen bei 42 Schotten und ihren Ehefrauen. Eine Anziehungskraft zwischen übergewichtigen Menschen könnte ein Grund dafür sein, dass sich Übergewicht in der Gesellschaft immer schneller ausbreitet, schreiben die Wissenschaftler.
ANZEIGEBei ihren Berechnungen berücksichtigen die Forscher eine Reihe möglicher Störfaktoren. So können sie ausschließen, dass das Alter, die soziale Herkunft oder das gemeinsame Umfeld der Ehepartner für den beobachteten Zusammenhang zwischen Körperfettmasse und Partnerwahl verantwortlich ist. Darüber hinaus benutzten Studienleiter John Speakman und sein Team ein Messverfahren, das im Gegensatz zum sogenannten Body-Mass-Index (BMI) direkt die Fettmasse im Körper bestimmt.
Auf welchem Wege das Gewicht die Partnerwahl beeinflusst, können die Forscher nicht erklären. Speakman vermutet, dass Übergewichtige die gleichen Interessen und Freizeitbeschäftigungen haben und deshalb häufiger Menschen begegnen, die ebenfalls zu dick sind. Vorangegangene Studien zum Zusammenhang zwischen Gewicht oder BMI und der Partnerwahl waren bislang zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen. Ebenso umstritten ist, ob die Bevorzugung gleichgewichtiger Partner zur Ausbreitung von Fettsucht beigetragen hat. Übergewichtige Menschen vererben häufig auch ihren Kindern die Veranlagung zum Übergewicht – so die Hypothese der Forscher.
Das erklärt aber noch nicht die sprunghafte Ausbreitung von Fettsucht, wie sie seit wenigen Jahrzehnten zu beobachten ist. Dabei ist zu beachten, dass die meisten Menschen heutzutage schon im Teenageralter übergewichtig werden. Erst diese Entwicklung ermöglicht es Singles überhaupt, bei der Partnerwahl auf das Gewicht zu achten. In den 1940er und 50er Jahren hingegen heirateten die meisten Paare bereits sehr jung und nahmen typischerweise erst nach der Hochzeit zu.
Meine Frage: meinen die das ernst? Denken die im ernst, dass Dicke absichtlich mit Dicken zusammen sein wollen? Ich meine: wie wenig muss man von der Materie verstehen um nicht zu bemerken, dass diese Menschen ja GAR KEINE ANDERE WAHL haben, als sich mit “ihresgleichen” zufrieden zu geben? Das hat nix mit Genen oder anderen biochemischen Phänomenen zutun, das ist offensichtlich die Folge der sozialen, sexuellen und beruflichen Diskriminierung…


